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Dein Kind geht in die Grundschule?
Dann solltest du jetzt unbedingt weiterlesen!

Mathe ist eines der beiden Hauptfächer und das Rechnenlernen ganz klar eine der wichtigsten Grundlagen für das weitere Leben deines Kindes. Deswegen liegt es mir so am Herzen, dass alle Eltern darüber informiert sind, woran sie erkennen, ob ihr Kind in diesem Bereich auf einem guten Weg ist.

Immer wieder spreche ich mit Eltern, deren Kinder zu Beginn der Schulzeit irgendwie nicht richtig mitgekommen sind. Manchmal haben die Eltern es schon recht früh gespürt, aber manchmal waren sie auch vom etwas später auftretenden Mathe-Frust überrascht. Hätten sie zur passenden Zeit diesen Artikel gelesen (wie du jetzt), dann wäre ihnen das sicher nicht passiert. Ich gebe dir nun ein paar entscheidende Insider-Infos aus der Welt des Mathe-Unterrichts an die Hand. Mit diesem Wissen wirst du dein Kind gut im Blick haben und rechtzeitig aktiv werden können, falls nötig.

Das Wichtigste Ziel im ersten Schuljahr

Der Übergang vom zählenden zum strategischen Rechnen! Das zählende Rechnen ist eine natürliche Phase im Rechenlernprozess. Diese sollte aber im ersten Schuljahr überwunden werden, da man mit zählendem Rechnen nicht weit kommt. Es dauert lange und ist im Zahlenbereich bis 100 wenig effektiv. Um sichere Kopfrechner zu werden, brauchen Kinder vielfältige Möglichkeiten, Rechenoperationen wirklich zu begreifen und Rechenstrategien zu entwickeln. Dabei führt der Weg von der Handlungsebene (Arbeiten mit Material) über die Veranschaulichung (Abbildungen) zur Abstraktion (gedankliche Vorstellung). Jedes Kind lernt hier in seinem Tempo und braucht unterschiedlich viel Unterstützung.

Die große Falle

Oftmals fällt es in der Schule, während der 1. und manchmal sogar in der 2. Klasse nicht auf, wenn dein Kind noch zählend rechnet. Wenn es Noten gibt, können diese durchaus sogar gut sein, obwohl dein Kind noch gar nicht rechnen kann, sondern noch zählt. Warum? Ganz einfach!

5 Gründe, warum dein Kind in der Schule 👩‍🏫 nicht unbedingt rechnen lernt

1. In den ersten beiden Schuljahren schaffen Kinder es oft auch mit zählendem Rechnen zu richtigen Ergebnissen zu kommen, da der Zahlenraum noch klein ist (bis 20) und genug Zeit zur Verfügung steht. In der Schule werden meistens nur die Ergebnisse kontrolliert und nicht der Weg dorthin. Ob das Kind nun also zählend oder wirklich strategisch, also rechnend auf das Ergebnis gekommen ist, bleibt meist unbekannt.

2. Oftmals ist es Lehrern nicht wirklich bewusst, wie wichtig es ist darauf zu achten, dass die Kinder sich effektive Strategien schon im ersten Schuljahr aneignen.

3. Bei über 20 Kindern ist es auch wirklich schwer, sich bei jedem einzelnen Kind zu vergewissern, ob es wirklich strategisch und nicht zählend auf das Ergebnis gekommen ist – denn dafür braucht es individuelle Beobachtung und Gespräche mit dem Kind.

4. Selbst wenn laut Buch oder Arbeitsheft Strategien vermittelt werden, so brauchen Kinder individuell viel Zeit, um diese einzuüben und zu verinnerlichen. In dem Moment, wo das Kind unter Druck gerät (z.B. Zeitdruck oder Aufregung) wird es wieder auf das Zählen als bereits bekannte Strategie zurückgreifen und nicht zu der neu vermittelten Strategie übergehen. So kommt es, dass viele Kinder einfach nicht genug Zeit und Übung haben, um die neuen Strategien verlässlich zu verinnerlichen.

5. Um den Zahlenraum wirklich zu durchdringen und Rechenoperationen zu verinnerlichen braucht es Handlungen. Kinder brauchen Material, mit dem sie arbeiten können, immer und immer wieder, jeder sein eigenes. Und zwar sinnvolles Material, das wirklich die strategisch sinnvollen Einsichten ermöglicht.

Du merkst also, es gibt verschiedene Gründe, die es manchem (vielleicht auch deinem?) Kind schwer machen, im ersten Schuljahr eine solide Mathe-Basis aufzubauen. Hier sehe ich die Eltern als „Joker“ ihres Kindes. Mit dem richtigen Hintergrundwissen und deiner liebevollen Aufmerksamkeit kannst du gut einschätzen, ob dein Kind zusätzliche Unterstützung braucht, oder nicht.

Die Quittung kommt später

Wo dein Kind im Anfangsunterricht noch mit Zählen durchkommt, wird es im Zahlenraum bis 100 und spätestens beim Mal- und Geteilt-Rechnen große Schwierigkeiten bekommen. Den meisten Kindern, die in der dritten, vierten oder fünften Klasse massive Probleme im Mathe-Unterricht haben, fehlt die solide Basis im Zahlenraum bis 20. Sie haben nie gelernt, Mathe-Aufgaben strategisch zu rechnen. Vielmehr versuchen sie viele Aufgaben immer noch zählend zu lösen. Dies dauert viel zu lange und führt oft zu falschen Ergebnissen.
Und wenn dann nach Jahren die Probleme überdeutlich werden, ist der Kompetenzrückstand oft schon sehr groß. Meist haben die Kinder dann schon einige Misserfolge erlebt und Mathe-Frust hat sich aufgebaut. Und oftmals dauert es gar nicht so lange, bis die ersten Abwehrreaktionen auftreten. Ich spreche mit vielen Eltern von 2. Klässlern, die schon keine Lust mehr auf Mathe haben – einfach, weil sie den Anforderungen nicht gerecht werden können.

Vorbeugen ist besser als Nachhilfe

Deswegen möchte ich dir ans Herz legen, dein Kind aufmerksam in seinen Lernprozessen zu begleiten und zu beobachten. Vielen Kindern könnte so viel Frust erspart bleiben, wenn sie frühzeitig an den richtigen Stellen unterstützt würden. 🙏

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Wie erkenne ich, ob mein Kind noch zählend rechnet? 👀

👉 Stelle deinem Kind folgende Aufgaben:

in Klasse 1:
6 + 7 = 13
19 – 6 = 13
15 – 8 = 7
6 – 8 = nicht lösbar

in Klasse 2:
67 + 28 = 95
54 – 37 = 17
56 – 65 = nicht lösbar

👉 Wenn dein Kind in der zweiten Klasse oder sogar älter ist, sollte es diese Aufgaben relativ schnell, richtig und ohne Zählen lösen können, bzw. erkennen, dass es nicht lösbar ist.
👉 Frage dein Kind, wie es auf das Ergebnis gekommen ist. Wenn es strategisch gerechnet hat, kann es dir seinen Rechenweg wahrscheinlich erklären. Oftmals ist diese Art der Fragestellung für Kinder aber auch ungewohnt, wenn sie es aus dem Unterricht nicht kennen. Dann brauchen sie eine Erläuterung „Denk mal laut, damit ich hören kann, wie du das rechnest. Ich zum Beispiel rechne die Aufgabe 8+4 so: erst von der 8 bis zur 10, sind zwei dazu und dann nochmal zwei dazu, weil es ja + 4 war. Wie rechnest du deine Aufgabe?“
👉 Beobachte dein Kind beim Rechnen: zählt es offensichtlich an den Fingern ab? Verschwinden die Hände unter dem Tisch und werden dort zum Zählen genutzt? Starrt es angestrengt ist die Luft und braucht seeehr lange, um die Aufgaben zu lösen? Schaut es konzentriert und nickt dabei leicht mit dem Kopf? All das sind Hinweise darauf, dass dein Kind nicht rechnet, sondern zählt.
👉 Wenn dein Kind ohne erkennbaren Grund die Berechnung der Aufgaben verweigert, dann könnte es damit zu tun haben, dass es sich davon überfordert fühlt bzw. schon eine ausgeprägte Abneigung entwickelt hat.

⁉️ Mein Kind zählt noch – was soll ich tun?

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Mathe macht Spaß!

Mathe ist ein Thema bei euch in der Familie – aber nicht etwa, weil alle so wahnsinnig gerne rechnen? Mathe kann, darf und sollte Spaß machen! Wenn Mathe deinem Kind keinen Spaß macht, dann könnte das daran liegen, dass es sich beim Rechnen nicht so richtig kompetent fühlt. Du möchtest dein Kind unterstützen, sodass es (wieder) Freude und Erfolg in Mathe hat? Du hast Lust, das mit effektiven Lernspielen und einer leicht umzusetzenden Schritt-für-Schritt-Anleitung zu machen? Dann ist der Mathe-Kickstart genau das Richtige für euch!

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